Aktuelles und Willkommen

Nehmen Sie sich Zeit für spannende Texte und schöne Bilder


30. Mai 2026

 

Sonne satt und Superlaune

 

Ein großer Nachmittag der Nachbarschaft:  In Dortmund-Marten war er ein voller Erfolg. Eine inklusive Tanztruppe, eine putzmuntere betagte Impro-Theatergruppe, Schach und Minztee aus Marokko, ein KInderparcours, Kaffee und Karaoke *, Waffeln und Würstchen ... und mittendrin wie üblich gutgelaunte Omas gegen Rechts Dortmund-West mit Infomaterial, einer Buttonmaschine und natürlich unerschütterlicher Gesprächsbereitschaft ... Da konnte nichts schiefgehen - und da ging auch nichts schief.

Toll war's!

Dank an alle Beteiligten, die dieses Format möglich gemacht haben. Wie einfach es ist, miteinander auszukommen, zeigte dieser Nachmittag wieder einmal auf's Schönste. Wir alle wollen doch Frieden und ein gutes Miteinander, und heute war so ein Tag: Alle wollten nur das Eine. Und das reichte für's gemeinsame glücklich sein.

Unter dem Motto "Dortmund gemeinsam" steht das ganze Maiwochenende im Zeichen der Nachbarschaft. Die ganze Stadt wird zur Bühne für Engagement und wunderbarstes Miteinander. Da kocht wieder mal der Pott. So klasse. Ruhris eben! 

* Ich habe mich an green green gras of home von Tom Jones versucht. Nie vorher sowas gemacht: Das Display war für mich kaum zu entziffern, überhaupt war das ganze Procedere eine Art Rätsel für mich. Aber wo's offenbar passte, hab ich ein paar Takte mitgeschmettert, es hat einen Riesenspaß gemacht, und die Leute haben sich halb totgelacht. Danke - danichfür! Demnächst geh ich in die nächste Runde: Wenn im Meilenstein wieder Karaoke angesagt ist. Da geht nämlich noch was ...


28. Mai 2026

 

Solch eine Pracht!

 

In den Kleingärten liegen die Blumen und Blüten im Wettstreit, all die die Farben und Formen.

Es ist ein Fest. Unser lieber Gartenfreund W. versteht es, mit leichter Hand  besonders malerische Sträuße zusammenstellen ... 


27. Mai 2026

 

Krieg in Europa

 

Zahlreiche Gedichte sind in den Jahren zum Thema Krieg entstanden. Das unten stehende ist eines davon. Wir hatten Schloss Dyk am Niederrhein besucht, am 25. Februar 2022. Das war der Tag des offiziellen Kriegsbeginns.

 

Bitte unten anklicken:

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2022_04_01_15_45_40(23).mp3
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23. Mai 2026

 

Rückblick (Notiz vom März 2020)

 

Himmel, war das aufregend: Arbeit an Band 1 (!) der Lyriktrilogie.

 

"Es gibt noch viel zu tun: immer wieder gegenlesen, immer wieder an Formulierungen feilen, immer wieder die Texte auf ihre Satzmelodie hin überprüfen. Und zum Schluss immer wieder - ganz wichtig! - laut gegenlesen. Erst dann erfasst man selbst den Text

bis ins allerkleinste Detail.

Manchmal ist es nur eine winzige Silbe, die einen Text ins Ungleichgewicht bringt. Manchmal ist unklar, worin die Ursache für eine "Unwucht" liegt - manchmal muss man eine Nacht drüber schlafen, bevor die Erleuchtung kommt.

Manchmal ist es die Dichte an gleichlautenden Vokalen, manchmal zuviel an Alliteration oder der guten Absichten ... Manchmal verfälscht die Interpunktion die Absicht ... Es sind oft nur Winzigkeiten, die gute oder nicht so gute Ergebnisse bringen. Und es ist immer wieder eine kleine Sensation: Wenn man lange genug grübelt, probiert, das Synonym-Lexikon studiert, die Augen schließt, visualisiert, Gefühlen nachspürt, dann ... passt es plötzlich.

Und dann:  ist es reines Glück."


22. Mai 2026

 

JUCHU - endlich: Der Frühling ist da!


21. Mai 2026

 

47 Jahre

Taranta Babu

 

Astrid Petermeier las aus Mensch und Tier vor dem König der Dschinnen - ein Herzenswunsch von Hasan Sahin, der heute natürlich allgegenwärtig war. Alte Weggefährten - Kemal Dinc und Baris Kadem - begleiteten die Lesung musikalisch. Das Publikum lauschte fast neunzig Minuten hoch konzentriert. 

Die Texte sind gut eintausend (!) Jahre alt: philosophische Überlegungen der arabischen Literatur, die den fragwürdigen Anspruch des Menschen als "Krone der Schöpfung" zum Inhalt haben. Die Würde der Tiere bekommt dadurch, dass ihnen als Kunstform eine menschliche Stimme geliehen wird, eine große Wucht, etwas Selbstverständliches und Großes.

Ein sehr besonderer Abend: Taranta Babu eben. Der Dank an Astrid Petermeier zuerst und dann all die anderen kann nicht hoch genug sein. Wie wunderbar und bereichernd, dass sie dieses kulturelle Kleinod im Klinikviertel am Leben erhalten und einfach nicht daran denken, es aufzugeben. 


15. Mai 2026

Frühlingsabend ...


Nun ja, so geht es auch im Wonnemonat. Wenn nur die Sorge um die Gemüsepflänzchen in den Beeten und Hochbeeten nicht wären. Aber immerhin: Im Zuge des Sortieren, Korrigierens, Überarbeitens, ist ein neues Gedicht entstanden. 


14. Mai 2026

 

Nachlese zur REVIERKUNST

 

in der Henrichshütte in Hattingen. Mitten im Ruhrgebiet - Einmal im Jahr! Immer wieder ein Fest.

 77 Künstler*innen präsentierten ihre Werke zwischen monumentalen Maschinen: Skurril, altmeisterlich, popartig, unartig, provokant und noch so viel mehr ...

Wieder unglaublich sehenswert! 

 


13. Mai 2025

 

Nachtkinder in hohen Hüten ...

 

diesen Titel meines vorletzten Lyribandes, dem letzten Teil der Trilogie, finde ich nach wie vor ziemlich gut. Dank des DHL-Versands kam heute ein Paket mit Nachschub an Nachtkindern ins Haus geschneit - na ja, fast: Ich schwöre, vor meinem Fenster hat es heute kurz gehagelt. Brrr!

Signiertes Exemplar? Kleine feine Widmung? Geht alles. 

 

 

Passend zum kalten Frühling hier das Gedicht: "Eifeldüsternis".

Eifeldüsternis

 

Über den Gräsern wiegt sich Nebel hell in der Hüfte

in der Schlucht läuten die Zwerge rotwangig

den Abend unter den Wurzeln

der alten Rotbuche ein nach der Talbrücke

leuchten Häuser im Abendweiß

poltert Regen aufs Autodach

das Drängen der Kühe gegen die Hecke der Ginster

tupft sein Gelb ins Grau wir frösteln während

die Landschaft im Saunagang dampft Bremslichter

drängeln ruckelnd durch Kurven bald

sind auch wir am Ziel.

 

Konvoi der Limousinen vor grauem Himmel.

Eifeldüsternis.

Windräder quirlen graues Gewölk.

 

 Aus: Nachtkinder in hohen Hüten, edition offenes feld 2025


12. Mai 2026

 

Marion Poschmann: Flussfragmente



Die Alte Mühle in Bönen: Zu seinem 100jährigen Jubiläum hat der Lippeverband dort ein besonderes Event ausgerichtet und lud zu Lesung und Gespräch mit der vielfach preisgekrönten Autorin ein.

Poschmann hatte im Vorfeld die heimische Seseke poetisch erkundet, in ihrer Flusslandschaft innegehalten, sie erwandert, ihr nachgelauscht, die Ästhetik von Landschaft und Gewässer in lyrische Sprache und Form gebracht.

Wie die Emscher wurde die Seseke lange als offener Abwasserkanal genutzt und wie die Emscher wurde sie aufwändig renaturiert - mit den gleichen wunderbaren Folgen: Flora und Fauna erholten sich. Es gibt Fasane und Reiher - und Nutrias ... Dr. Agnes Sawer moderierte den spannenden Nachmittag, der von Sae Katayama am Flügel begleitet wurde. Und später konnte nach Imbiss und Umtrunk den Oden von Poschmann live gelauscht werden: Mit dem Kleinbus ging's geradewegs zur Seseke. Dort hängen an Zäunen nun Poschmann-Gedichte, besingen das hohe Lied der Natur, ihrer Wildheit und Schönheit und überbordenden Kraft. Toll!


10. Mai 2026

 

Burg Vischering

 

bei Lüdinghausen - 

keine Stunde von Dortmund entfernt im Münsterland. Sehr alt, sehr malerisch. Die Geschichte überschattet von teils kriegerischen Konflikten. Und immer ging es um Einfluss, Macht, um Ländereien und um Geld.


 

9. Mai 2026

 

Friede auf Erden!

 

In Dortmund-Barop liegt, versteckt hinter Bäumen und Büschen und neben einem offenbar wenig frequentierten Parkplatz, ein "lost place", der das Herz hüpfen lässt:

die KHG - Katholische Hochschulgemeinde - war hier bis zum Herbst 2022 ansässig. Seitdem hat quasi in Schallgeschwindigkeit die Natur übernommen. Beton- und Glasflächen sind von Graffiti übersät, in den großzügigen Innenräumen wurde gesprüht und demoliert, wuchert der Schimmelpilz. Nun stehen hier roboterähnliche Gebilde, die überwachen und im Ernstfall Alarm auslösen sollen.

Zusammen mit Jürgen Brôcan durch Gräser, Schutt und Brombeerranken gestromert. Eine außergewöhnliche Architektur steigert beim Durchstreunen ein seltsames Gefühl von Unwirklichkeit. Warum ist das hier alles so? Es ist doch eigentlich ein großartiger Ort für Begegnungen hier: Konzerte, Lesungen, Diskussionen, auch Sportevents vielleicht. Auch wohnen sollte möglich sein. Seltsam, dass die Kirche sich diesen Verfall leisten will und kann. Anderseits: Der Dichter und die Dichterin, in Frieden (s.o.), Freundschaft und Arbeitsmodus wiedervereint, haben hier eine Fundgrube für Literarisches entdeckt ...


2. Mail 2026

 

Gerade erschienen bei "Flusslaut"

 

In der digitalen Antholgie werden wöchentlich neue Gedichte rheinischer Autor*innen veröffentlicht, kuratiert von Christoph Wenzel, Lyriker und Herausgeber. Schön, freut mich!



1. Mai 2026

 

Endspurt

 

Habt ihr noch die April-bodo bekommen  - mit meiner Reportage über Nina Gygax, Chefin der JVA Dortmund?

 

Wenn nicht, gleich hier - ungekürzt - lesen unter Reportage: Nina Gygax.